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Kfd St. Anna

Weltgebetstag 05.02.2021

Weil die Frauen in Vanuatu auf uns zählen…

Riesengroß war die Freude, als Vanuatu den Zuschlag bekam, den Weltgebetstag 2021 auszurichten… denn ihr Land ist kaum bekannt, und über das Schicksal der Frauen dort weiß kaum jemand hier in Europa.

Vanuatu, ein Inselstaat im Pazifischen Ozean, ist eines der letzten Paradiese der Erde. Die Landschaft ist traumhaft schön, es ist warm, botanisch und klimatisch ein Südseetraum. Doch daneben leidet Vanuatu von allen Ländern der Erde am stärksten unter den Veränderungen des Klimawandels. Zyklone, Tsunamis, auch Vulkanausbrüche bedrohen die ungeschützten Inseln. Die Korallenriffe vor den Küsten bleichen und sterben, der Meeresspiegel steigt, versalzt Felder und überspült Friedhöfe. Die Ni-Vanuatu – so nennen sich die Menschen dort selbst – möchten, dass wir davon wissen und unseren Lebensstil ändern, damit ihre Heimat nicht untergeht.
Außerdem gibt es in Vanuatu ein erschreckend hohes und heftiges Ausmaß an Gewalt gegen Frauen und Kinder. Frauen haben zwar das Wahlrecht, es sitzt jedoch keine einzige Frau im Parlament. Die Männer dominieren Wirtschaft, Politik, Justiz, Polizei und Militär.
Auch darüber hört man wenig – weder in Vanuatu noch weltweit.

Worauf bauen wir?
Das ist das Thema des Weltgebetstags 2021. Die Frage spricht uns unmittelbar an – im Blick auf Vanuatu, auch im Blick auf die Corona-Pandemie.
Jesus sagt: Baut auf mein Wort, dann wird euer Haus in Stürmen bestehen. Dort predigt er nicht etwa einfach den Gewaltverzicht, sondern einen überraschenden Widerstand: Wenn einer dich mit der Rückhand auf deine rechte Wange schlägt (sonst müsste da ja die linke Wange stehen, wenn jemand mit rechts zuschlägt) wie eine Sklavin – dann halte ihm auch die linke hin und zwinge ihn, dir auf Augenhöhe zu begegnen. Ducke dich nicht weg, sondern zeig deine Würde und Kraft.

Dieses Bild passt auf das gebeutelte Vanuatu in seinem Kampf ums Überleben und für Klimagerechtigkeit ebenso wie für den Kampf der Frauen um Anerkennung und körperliche Unversehrtheit in Vanuatu.

Bei uns wird der Weltgebetstag dieses Jahr wegen Corona nicht als Gottesdienst gefeiert, sondern machen Sie in der Kirche mit dem Weltgebetstag und Vanuatu bekannt. Sie finden in der Kirche Tische mit Infomaterial an verschiedenen Stellen in der Kirche. Bitte bleiben Sie an den Tischen aber nicht in Gruppen stehen, sondern immer nur mit maximal 2 Personen bei den bekannten Abstandregeln. Nehmen Sie die Flyer und die Broschüre mit dem Gottesdienst gerne mit.

Außerdem wird ein Gottesdienst am 5. März um 19 Uhr auf Bibel-TV ausgestrahlt.

Die Frauen in Vanuatu zählen auf uns – und nicht nur sie! Der Weltgebetstag hat über 100 Projekte bewilligt, in denen Partnerorganisationen rund um die Erde Frauen und Mädchen stärken. Diese Gelder werden normalerweise durch die Kollekte und den Materialverkauf erwirtschaftet. In diesem Jahr ist der Materialverkauf um 50% eingebrochen – jetzt hoffen alle auf Ihre Spende, damit diese wichtige Arbeit weitergehen kann.

Unter folgender Kontonummer können Sie spenden:

Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e.V.
Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40
BIC: GENODEF1EK1

Sie können auch Online-spenden wenn sie auf die Homepage des Weltgebetstages gehen

Wer sind wir?
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kfd-Führungskreis
40 Jahre kfd
Sozialdienst kath. Frauen e.V.

Kfd ist das Akronym für katholische Frauen Deutschlands, in Somborner Platt aber auch für „kannst fort dappe“. Genausogut könnte es aber auch für kreativ, frauenorientiert und demokratisch stehen.


Die kfd ist eine Gemeinschaft von zur Zeit 110 fast ausschließlich katholischen Frauen, eingebunden in die Kirchengemeinde St. Anna und den Pastoralverbund St. Peter und Paul. Sie gehört zum Dekanat Kinzigtal und damit zur Diözese Fulda.


Die kfd St. Anna kann auf ein langjähriges Verbandsleben zurückblicken. Im Oktober 2008 feierten wir unser 100 jähriges Bestehen. Dazu haben wir uns zusammen mit unserem Pfarrer erinnert, was uns als kfd ausmacht und was wir in der Zukunft für eine Rolle als Christ in der Gemeinde und in der Gesellschaft einnehmen wollen. Die aus diesen Gesprächen entwickelten Gedanken haben wir dann kreativ - wie Frauen halt so sind - in ein Logo umgesetzt.

Veranstalttungen der Diözesan kfd können meist  auch als Nichtmitglieder wahrgenommen werden. Bitte melden Sie sich bei Interesse direkt bei der angegebenen Adresse an und/oder fragen Sie dort nach.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei all den Seminaren, Tagungen, Wochenenden und Wanderungen


Ihre kfd St.Anna Somborn

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Auf den ersten Blick dürfte die kreuzähnliche Form auffallen. Sie sagt etwas über unser Profil aus, denn wir sind ganz bewusst ein katholischer Verband und wollen Zeugnis ablegen für Jesus Christus. Wenn man dem Logo einen zweiten Blick gönnt (mit dem zweiten sieht man besser) stellt man fest, dass das Kreuz aus bunten Bändern besteht, die von 4 Seiten auf den Mittelpunkt zulaufen und dort einen dicken Knoten bilden. Sie sagt etwas über unser Profil aus, denn wir sind ganz bewusst eine katholischer Verband.


Die verschiedenen Farben sind ein Zeichen dafür, dass die kfd eine bunte Gemeinschaftvielfältigen mit Fähigkeiten, Begabungen und Interessen ist. Das sorgt auch schon mal für Unruhe, für Interessenskonflikte und für diverse Meinungsverschiedenheiten, weshalb es mitunter auch gar nicht so leicht ist, sie zusammenzuhalten. Das ist anstrengend, aber auch eine Herausforderung.

Beim Betrachten der bunten Farben könnte einem aber auch der bunte Regenbogen einfallen, der ein Zeichen ist für den Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat Auch der Knoten trägt diese Botschaft. Einen Knoten machen, bedeutet ja etwas verbinden. Wir verbinden uns mit Gott und untereinander zu einer festen Gemeinschaft, in der wir unsere Verschiedenheit nicht aufgeben müssen.


Der Knoten erinnert in seiner Form aber auch andeutungsweise an die Blüte einer Rose. Die Rose ist das Zeichen der Liebe. Damit wollen wir sagen: Was uns zusammenhält, was uns zusammenhalten sollte, das ist die Liebe. Gott und den Nächsten lieben wie sich selbst.

Wir sind überzeugt, dass unsere Gemeinschaft um so lebendiger wird, je besser ihr diese 3-fache Liebe gelingt. Die Liebe zu sich selbst, zu Gott und zu unserem Nächsten. Das muss natürlich immer wieder geübt und gefestigt werden.

 

Die Buntheit und den Knoten haben wir Ihnen nun erklärt. Aber auch das hat seine Bedeutung, dass die Bänder von verschiedenen Seiten kommen. Einmal von oben, einmal von unten, einmal von rechts und einmal von links.


Die Bänder die von verschiedenen Seiten kommen, sind ein Zeichen für die Offenheit, die uns auszeichnet. Jede Frau ist bei uns willkommen.


Die eine Richtung von oben und von unten soll Vergangenheit und Zukunft darstellen. Gerade bei einem Jubiläum wird einem bewusst in welch langer Tradition man steht.


Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit als unsere Gründungsmitglieder und wir sind froh darüber. Aber es gibt auch Dinge, die wir seit jeher aufgreifen und bewahren wollen. Das ist vor allem der gelebte und praktizierte Glaube und unser Wertebewusstsein. Zugleich ist uns aber die Offenheit in die Zukunft wichtig, dass wir den Mut haben Neues anzufangen, dass wir offen bleiben für neue Frauen und damit für neue Gedanken und Ideen.


Die Bänder nach links und nach rechts stehen für die Offenheit gegenüber der Kirchengemeinde und der Gesellschaft. Wir wollen uns nicht abkapseln und unser eigenes Süppchen kochen, sondern Anregungen geben und aufnehmen, wir engagieren uns und sind auch dankbar, wenn andere uns bestärken und helfen.


Das Symbol soll aber nicht nur ein Zeichen für die kfd setzen , sondern steht auch für die Kirche, die so ist oder zumindest so sein möchte:

vielfältig und offen, fähig aus dem Vergangenen zu schöpfen und neue Wege zu gehen, bereit zu geben und zu empfangen, eine Gemeinschaft zu bilden im Geist der Liebe und so Zeugnis zu geben für Jesus Christus.

 

kfd-Führungskreis (laut Wahl vom 5. Juni 2019)

Gewählt wurden:

1.Sprecherin: Gerti Brünn-Betz (Telefon 6640)

2.Sprecherinnen: Sabine Raudies, Edith Naumann

Kassiererin: Sabine Leidig 

Schriftführerin: Erika Franz

Öffentlichkeitsarbeit: Kathrin Smola-Peter

Schaukasten: Bianca Weckmann

Kassenprüferinnen: Inge Schmitt, Jutta Hahner

Besuchsdienst:
Christa Götz, Brigitte Roth, Doris Reus, Roswitha Kempf, Christel Schneider-Ludorff, Liesel Hufnagel, Maria Rissmann

Liturgiekreis:
Angelika Stolze, Lydia Koch, Sabine Raudies, Birgit Kraut

Vergnügungsausschuss:
Maria Kümmel, Hilde Klein, Inge Schmitt, Tanja Hofmann, Teresa Urbainczk

Von links nach rechts:

Gerti Brünn-Betz, Sabine Raudies, Sabine Leidig, Erika Franz, Edith Naumann

Mit erweitertem Führungskreis:

Maria Kümmel, Gerti Brünn-Betz, Sabine Leidig, Hilde Klein, Birgit Kraut, Angelika Stolze

Zweite Reihe: Christa Götz, Sabine Raudies, Edith Naumann, Katrin Smola-Peter

40 Jahre kfd - unter seinem liebevollen Blick

Dialogpredigt anlässlich des 40 jährigen Bestehens August 2017

Seit Jahren unterstützt die kfd St.Anna Somborn die SKF = Sozialdienst kath. Frauen e.V mit Sitz in Bad Soden -Salmünster mit einer jährlichen Spende, weil dieser Verband soziale, von christlichen Werten geprägte Arbeit von Frauen für Frauen leistet, so dass betroffene Frauen in Notsituationen Unterstützung und Hilfe erfahren. Dabei geht es um professionelle und/ oder erfahrungsgeprägte Beratung und Begleitung und zwar unabhängig von Religion und Nationalität. In der SKF werden verschieden Projekte wie Babysprechstunde, Frühstück 60 plus, Second-Hand-Stübchen von hauptamtlichem Personal zusammen mit ehrenamtlich tätigen Frauen initiiert und begleitet.

Die SKF kümmert sich um gewaltbetroffene Frauen, ältere von Einsamkeit bedrohte Frauen ebenso wie um minderjährige Flüchtlinge (zusammen mit dem CJD= christliches Jugenddorfwerk Deutschlands)und   Schwangere. Bei Letzteren geht es nicht nur um Schwangerschaftskofliktberatung, sondern auch um Familienplanung per se und um die Bewältigung von durch Schwangerschaft ausgelösten Lebenskrisen, indem z.B.in einem geschützten Rahmen widersprüchliche Gefühle wahrgenommen und geäußert werden dürfen.

Es lohnt sich also die SKF finanziell zu unterstützen oder sich ehrenamtlich zu engagieren. Nutzen Sie doch unseren Link und informieren Sie sich direkt beim Verband.

Pfarrnachrichten und aktuelle Gottesdienstordnung

Bitte reservieren Sie Plätze für Ihren nächsten Gottesdienstbesuch:

Telefonische Anmeldung unter der Nummer 06055/931222 montags bis freitags von 9.00 – 12.00 Uhr.

Bitte beachten: Vom 23.12.2020 bis 03.01.2021 ist eine Anmeldung zu den Gottesdiensten weder telefonisch noch online möglich!


Gottesdienste im Internet

Weltgebetstag 05.03.2021


Öffnungszeiten Pfarrbüro Somborn

Montag          8.30 – 10.00 Uhr 

Dienstag       15.00 - 17.00 Uhr

Mittwoch       geschlossen

Donnerstag   14.00 – 17.30 Uhr

Freitag          geschlossen


Alte Hauptstr. 45a

63579 Freigericht


Tel: 06055/93120


pfarrei.somborn(at)bistum-fulda.de