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kfd-Somborn aktuell

Unsere Gemeinde

Kfd St. Anna

Kfd ist das Akronym für katholische Frauen Deutschlands, in Somborner Platt aber auch für „kannst fort dappe“. Genausogut könnte es aber auch für kreativ, frauenorientiert und demokratisch stehen.


Die kfd ist eine Gemeinschaft von zur Zeit 110 fast ausschließlich katholischen Frauen, eingebunden in die Kirchengemeinde St. Anna und den Pastoralverbund St. Peter und Paul. Sie gehört zum Dekanat Kinzigtal und damit zur Diözese Fulda.


Die kfd St. Anna kann auf ein langjähriges Verbandsleben zurückblicken. Im Oktober 2008 feierten wir unser 100 jähriges Bestehen. Dazu haben wir uns zusammen mit unserem Pfarrer erinnert, was uns als kfd ausmacht und was wir in der Zukunft für eine Rolle als Christ in der Gemeinde und in der Gesellschaft einnehmen wollen. Die aus diesen Gesprächen entwickelten Gedanken haben wir dann kreativ - wie Frauen halt so sind - in ein Logo umgesetzt.

Auf den ersten Blick dürfte die kreuzähnliche Form auffallen. Sie sagt etwas über unser Profil aus, denn wir sind ganz bewusst ein katholischer Verband und wollen Zeugnis ablegen für Jesus Christus. Wenn man dem Logo einen zweiten Blick gönnt (mit dem zweiten sieht man besser) stellt man fest, dass das Kreuz aus bunten Bändern besteht, die von 4 Seiten auf den Mittelpunkt zulaufen und dort einen dicken Knoten bilden. Sie sagt etwas über unser Profil aus, denn wir sind ganz bewusst eine katholischer Verband.


Die verschiedenen Farben sind ein Zeichen dafür, dass die kfd eine bunte Gemeinschaftvielfältigen mit Fähigkeiten, Begabungen und Interessen ist. Das sorgt auch schon mal für Unruhe, für Interessenskonflikte und für diverse Meinungsverschiedenheiten, weshalb es mitunter auch gar nicht so leicht ist, sie zusammenzuhalten. Das ist anstrengend, aber auch eine Herausforderung.

Beim Betrachten der bunten Farben könnte einem aber auch der bunte Regenbogen einfallen, der ein Zeichen ist für den Bund, den Gott mit den Menschen geschlossen hat Auch der Knoten trägt diese Botschaft. Einen Knoten machen, bedeutet ja etwas verbinden. Wir verbinden uns mit Gott und untereinander zu einer festen Gemeinschaft, in der wir unsere Verschiedenheit nicht aufgeben müssen.


Der Knoten erinnert in seiner Form aber auch andeutungsweise an die Blüte einer Rose. Die Rose ist das Zeichen der Liebe. Damit wollen wir sagen: Was uns zusammenhält, was uns zusammenhalten sollte, das ist die Liebe. Gott und den Nächsten lieben wie sich selbst.

Wir sind überzeugt, dass unsere Gemeinschaft um so lebendiger wird, je besser ihr diese 3-fache Liebe gelingt. Die Liebe zu sich selbst, zu Gott und zu unserem Nächsten. Das muss natürlich immer wieder geübt und gefestigt werden.

 

Die Buntheit und den Knoten haben wir Ihnen nun erklärt. Aber auch das hat seine Bedeutung, dass die Bänder von verschiedenen Seiten kommen. Einmal von oben, einmal von unten, einmal von rechts und einmal von links.


Die Bänder die von verschiedenen Seiten kommen, sind ein Zeichen für die Offenheit, die uns auszeichnet. Jede Frau ist bei uns willkommen.


Die eine Richtung von oben und von unten soll Vergangenheit und Zukunft darstellen. Gerade bei einem Jubiläum wird einem bewusst in welch langer Tradition man steht.


Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit als unsere Gründungsmitglieder und wir sind froh darüber. Aber es gibt auch Dinge, die wir seit jeher aufgreifen und bewahren wollen. Das ist vor allem der gelebte und praktizierte Glaube und unser Wertebewusstsein. Zugleich ist uns aber die Offenheit in die Zukunft wichtig, dass wir den Mut haben Neues anzufangen, dass wir offen bleiben für neue Frauen und damit für neue Gedanken und Ideen.


Die Bänder nach links und nach rechts stehen für die Offenheit gegenüber der Kirchengemeinde und der Gesellschaft. Wir wollen uns nicht abkapseln und unser eigenes Süppchen kochen, sondern Anregungen geben und aufnehmen, wir engagieren uns und sind auch dankbar, wenn andere uns bestärken und helfen.


Das Symbol soll aber nicht nur ein Zeichen für die kfd setzen , sondern steht auch für die Kirche, die so ist oder zumindest so sein möchte:

vielfältig und offen, fähig aus dem Vergangenen zu schöpfen und neue Wege zu gehen, bereit zu geben und zu empfangen, eine Gemeinschaft zu bilden im Geist der Liebe und so Zeugnis zu geben für Jesus Christus.

 

von links nach rechts:

Angelika Stolze (Stellvertretende Sprecherin und Schriftführerin)
Pfarrer Ulrich Schäfer (Präses)
Gerti Brünn-Betz (Sprecherin und Öffentlichkeitsarbeit)
Sabine Leidig (Kassiererin und Vergnügungsausschuss)


Erreichbarkeit:
E-mail Adresse Gerti Brünn-Betz:
pagbetz(at)t-online.de
E-mail Adresse der Pfarrgemeinde:
sankt-anna-somborn(at)pfarrei.bistum-fulda.de

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