Messdiener aktuell

kfd-Somborn aktuell

Unsere Gemeinde

Messdiener St. Anna Somborn

Messdiener sein heißt nicht nur in der Kirche Gott zu dienen, sondern auch Gemeinschaft und Spaß in Ausflügen und Gruppenstunden zu erleben.

Doch wer sind wir eigentlich?

Wir sind ca. 50 Messdiener und Messdienerinnen, die die Priester beim Altardienst unterstützen. Aufgeteilt sind wir in verschiedene Altersgruppen, die sich wöchentlich zur Gruppenstunde treffen, dort wird der Dienst am Altar einstudiert, aber auch in den Gruppenräumen und rund um den Kirchplatz viel gespielt und Spaß gehabt.

Neben den Messdienerstunden und dem Altardienst unternehmen wir auch noch viele weiter High Lights. Zum Beispiel waren wir bereits im Rahmen der jährlichen Messdiener Städtetour in München, Köln, Trier, Nürnberg. Aber auch ein Besuch der Eisporthalle und das alljährliche Grillen steht fest auf dem Programm. Selbstverständlich nehmen wir auch an dem Freigerichter Messdiener Fußballturnierteil, dessen Sieger wir schon häufig waren.

All diese Aktivitäten werden von der Gruppenleiterrunde organisiert und durchgeführt. Die Gruppenleiterrunde besteht aus den ältesten Messdiener, die zusammen mit dem Kaplan das Leiterteam bilden. Desweiteren werden in der Gruppenleiterrunde über die Messdiener herausgehende Aktionen geplant wie z.B Maibaum, Johannesfeuer oder die lebendige Krippe.

10 neue Messdiener in St. Anna

Am vergangenen Sonntag, dem Christkönigsonntag, wurden in der kath. Pfarrei St. Anna Somborn, 10 neue Messdiener in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Kaplan Jens Körber begrüßte zu Beginn auch die Familien. Er lobte die Kinder für ihren Einsatz. Seit Ende der Sommerferien kommen sie wöchentlich zur Ministrantenstunde. Ausgebildet wurden sie von den Gruppenleitern Lena Remmel, Philip und Tobias Marschollek. Auch Jonas Naumann stand ihnen zur Seite. Zu Beginn der Predigt gab es einen Dialog, zwischen einen „Mini“ und den großen Gruppenleitern.


Ein Auszug:

Philip: „Was heißt das eigentlich Ministrant?“

Pia – eine neue Ministrantin: Das heißt bestimmt klein, das steckt doch das Wort „Mini“ darin.

Lena: Das glaube ich nicht. Es gibt doch auch ganz große Ministranten, wie wir Gruppenleiter.

Tobi: Ministrant kommt aus dem lateinischen von dem Wort „ministrare“. Das

heißt „dienen oder bedienen“.

Pia: „Jetzt verstehe ich das. Wir sind also die Kellner des Pfarrers.“

Nach fröhlichem Gelächter klärte es sich schnell:

Jonas: „Ein Dienst für Gott, der Euch in seiner Feier braucht, damit das Fest zum Fest wird.“

Tobi: Ein Dienst für die Gemeinde, die sich auf euch verlassen kann, damit im Gottesdienst alles so abläuft, dass sie sich ganz auf die Mitfeier konzentrieren können.“

Lena: „Ein Dienst für Euch selbst, weil es den Gottesdienst spannender und interessanter macht und ihr viel näher dabei sein könnt.“

Philip: „Und überhaupt, zuerst gilt: Gott dient dem Menschen, denn durch die Gemeinschaft mit ihm, durch seinen Schutz und Segen können wir alle unser Leben besser bewältigen.“

Pia beendete den kurzen Dialog: „Also ist das Dienen am Altar gar keine Kleinigkeit, sondern eine große Sache. Wir dürfen ganz nah dabei sein. Die Gemeinde braucht uns. Da kommen wir Minis ganz groß raus. Cool!“

 

Anschließen ging Kaplan Körber in eine Dialogpredigt mit der Gemeinde und den Messdiener. Christkönig – was zeichnet einen König aus? Viele Dinge wurden genannt. Der Geistliche erzählte, dass man bei ihm zu Hause in der Rhön sagt: „Das ist gescheit!“ Also im Sinne von schlau, aber auch richtig. Ein gescheiter König, ist ein richtiger König. Doch irgendwie ist Jesus doch kein gescheiter König. Er hat eine Dornenkrone, einen roten Soldatenrock als Mantel, ein Kreuz als Thron. Er spannte den Bogen zu den gescheiten Leuten, die versuchen, den Glauben mit dem Kopf und der Wissenschaft zu begründen. Und schließlich stellte er fest, dass der gescheite Jesus, nicht nur der König der Gescheiten sondern der Gescheiterten Leute sein will. Denen, die in ihrem Leben Schwierigkeiten, Not, Schuld haben. Dies ist sehr passend zum Abschluss des sogenannten „Jahr der Barmherzigkeit“.

Anschließend kamen die neunen Messdiener einzeln nach vorne um ein Buchstabe nach oben zu halten:

M – das M steht für die Hl. Messe. Unser Dienst in der Hl. Messe ist ein Dienst an Gott und zum Wohl der Pfarrgemeinde.

I - das I steht für “Ich bin bei Euch” Er erinnert uns daran, dass Jesus Christus uns nie alleine lässt und unsere Mitte ist.

N - das N steht für Nähe. Wir sind bei der Hl. Eucharistie ganz nahe dabei.

I - das I steht für „immer da“. Auch wenn wir keine Lust haben, sollen wir uns trotzdem aufraffen und unseren Dienst verrichten, wenn wir uns dafür bereit erklärt haben.

S - das S steht für Sakrament. Sakramente sind besondere Zeichen für unseren Glauben. Wir selbst sind getauft und empfangen die Hl. Kommunion. Außerdem dürfen wir in den Hl. Messen dienen, in denen Sakramente gespendet werden.

T - das T steht für Tarzisius. Der Heilige Tarzisius ist der Schutzpatron der Ministranten.

R - das R steht für Rock, oder rotes Gewand. Der Ministrantenrock/das rote Gewand ist ein besonderes Kleidungsstück, das wir in der Messe tragen.

A - das A steht für Apostel: Hier zitiere ich wir unseren Papst Benedikt XVI, im Ruhestand: „Als Ministranten seid ihr schon jetzt Apostel Jesu! Wenn ihr an der heiligen Liturgie teilnehmt und euren Dienst am Altar leistet, ist das ein Zeugnis vor allen.“

N - steht für reine Nervensachen. Manchmal geht halt auch mal etwas schief, aber dann bewahren wir die Nerven und machen es das nächste Mal besser.

T - steht für Teilnahme. Wir nehmen am Gemeindeleben teil. Jetzt feiern wir unseren Gottesdienst und in den Gruppenstunden und bei manch anderer Aktion der Ministrantengruppe erleben wir Gemeinschaft.

 

Nach der Predigt wurden alle neuen Messdiener einzeln aufgerufen. Vor dem Altar beteten sie gemeinsam ein Gebet. Es folgte die Einkleidung, durch die Gruppenleiter: roter Messdiener-Talar und ein weißes Obergewand. Kaplan Körber segnete jeden neuen Ministrant einzeln. Anschließend übernahmen sie die Dienste in der Heiligen Messe: Gabenbereitung, Weihrauch, Leuchter, Schellen, Gong und Kreuz…

Die Fürbitten sprachen Kinder und Jugendliche, die schon länger Messdiener sind. Zum Vaterunser versammelte sich die große Messdienerschar im Altarraum, um den Altar. Somit sind rund 65 Messdiener und Gruppenleiter in St. Anna aktiv dabei.

 

Zum Abschluss wurden besonders Rebecka Schneider und Raphael Streb für ihr 10 –jähriges Messdiener und Gruppenleiterjubiläum gedankt. Je eine Kinogutscheinbox und eine Urkunde wurden überreicht. Ihr herausragender, engagierter und froher Einsatz wurde gelobt. Nun ist er der Beruf oder das Studium „im Weg“, so dass sie nicht mehr wie gewohnt mitmachen können. Das Gruppenfoto zeigt fröhliche Gesichter unserer Messdiener. Messdiener: eine starke Gemeinschaft!

Gottesdienste in St. Anna

Pfarrnachrichten und aktuelle Gottesdienstordnung

Öffnungszeiten Pfarrbüro Somborn

Montag geschlossen
Dienstag 8.30 – 10.00 Uhr

       und 15.00 - 17.00 Uhr 
Mittwoch geschlossen
Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag geschlossen


Alte Hauptstr. 45a

63579 Freigericht


Tel: 06055/93120